Gregor Mendel pflanzte im Klostergarten Tausende Erbsen. Manche hatten gelbe Samen, andere grüne. Einige Pflanzen waren groß, andere klein. Gregor kreuzte sie und zählte die Merkmale der neuen Pflanzen. Ein Merkmal schien manchmal zu verschwinden und tauchte später wieder auf.
Daraus schloss er: Merkmale werden in kleinen Erbanlagen weitergegeben. Heute nennen wir solche Erbanlagen Gene. Gregors geduldiges Zählen half uns zu verstehen, warum Kinder ihren Eltern ähnlich sehen.
Gregor arbeitete viele Jahre und notierte jede Zahl. Seine Regeln wurden zunächst kaum beachtet. Erst später erkannten andere Forscher ihren Wert. Heute helfen Gene dabei, Merkmale, Krankheiten und die Verwandtschaft von Lebewesen zu verstehen.
Erbsen verrieten die Regeln der Vererbung.
