Matthias Schleiden untersuchte Pflanzen. Theodor Schwann untersuchte Tiere. Bei einem Gespräch merkten beide: In Pflanzen und Tieren gibt es Zellen. Später kam eine weitere Regel hinzu: Neue Zellen entstehen aus Zellen, die schon da sind.
So entstand die Zelltheorie. Das bedeutet: Alle Lebewesen sind aus kleinen lebenden Bausteinen aufgebaut. Ein Grashalm, ein Wal und ein Mensch sehen verschieden aus, bestehen aber alle aus Zellen. Zellen sehen nicht alle gleich aus.
Muskelzellen können sich zusammenziehen, Nervenzellen leiten Nachrichten und Blattzellen fangen Licht ein. Trotzdem besitzen sie gemeinsame Grundteile. Die Zelltheorie verband viele einzelne Beobachtungen zu einer großen Idee.
Die Zelle verband alle Lebewesen.
