Michael Faraday wickelte einen Draht zu einer Spule. Dann schob er einen Magneten hinein. Sofort zuckte der Zeiger seines Messgeräts. Hielt er den Magneten still, geschah nichts. Beim Herausziehen zuckte der Zeiger in die andere Richtung.
Michael verstand: Ein bewegter Magnet kann in einem Draht Strom erzeugen. Diese Entdeckung heißt Induktion. Das schwere Wort bedeutet einfach: Bewegung und Magnetkraft bringen Strom zum Fließen. So arbeiten heute viele Generatoren in Kraftwerken. Faraday bewegte den Magneten schneller und langsamer.
Je stärker sich das Magnetfeld änderte, desto kräftiger zuckte der Zeiger. In einem Generator dreht sich heute meist ein Magnet oder eine Spule. Dadurch entsteht Strom für Lampen und Geräte.
Ein bewegter Magnet ließ Strom entstehen.
