Marie und Pierre Curie untersuchten ein dunkles Gestein. Darin musste etwas Unbekanntes stecken, denn es gab besonders starke Strahlen ab. Die beiden zermahlten, kochten und trennten sehr große Mengen des Gesteins. Schließlich fanden sie zwei neue Stoffe: Polonium und Radium.
Radium kann im Dunkeln schwach leuchtende Spuren zeigen. Marie nannte das Aussenden der Strahlen Radioaktivität. Heute wissen wir: Solche Strahlen können helfen, aber sie können auch gefährlich sein. Deshalb schützt man Menschen sehr sorgfältig davor.
Für ihre Arbeit brauchten Marie und Pierre viel Geduld. Aus Bergen von Gestein gewannen sie nur eine winzige Menge Radium. Damals kannten sie die Gefahr noch nicht gut. Heute bewahren Fachleute solche Stoffe hinter dicken Schutzwänden auf.
Im dunklen Gestein steckten neue Stoffe.
