Henrietta Leavitt verglich Fotos vom Nachthimmel. Einige Sterne wurden immer wieder heller und dunkler. Henrietta maß, wie lange ein Wechsel dauerte. Dabei fand sie eine Regel: Langsam blinkende Sterne leuchten in Wirklichkeit stärker als schnell blinkende.
Wenn man ihre echte Helligkeit kennt, kann man ihre Entfernung bestimmen. So wurden diese Sterne zu Wegweisern im Weltall. Henriettas sorgfältige Arbeit half später dabei, die große Weite des Weltalls zu messen. Henrietta arbeitete sehr geduldig und schrieb ihre Ergebnisse sauber auf.
Damals durften Frauen viele große Fernrohre nicht selbst bedienen. Trotzdem wurde ihre Entdeckung zu einem wichtigen Werkzeug. Andere konnten damit immer weiter in den Himmel messen.
Blinkende Sterne wurden zu kosmischen Wegweisern.
